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Wenns mal nichts kostet
#1
Das Folkwang Museum hat die Zahl seiner Besucher verdoppelt ! Grund dafür ist, dass die Standard-Ausstellung keinen Eintrittspreis mehr kostet.
Während dies in England und z.T. auch in Frankreich gute Praxis ist, gilt in Deutschland die Regel: Was nichts kostet, ist auch nichts wert.
Aber vielleicht stimmt diese Regel nicht. Vielleicht grenzen hohe Eintrittspreise einen Teil der Bevölkerung von der Teilhabe an der öffentlich geförderten Kultur aus? Bezöge man diese Erkenntnis auch auf die Theater, so lässt sich leicht feststellen, dass die schleichende Erhöhung der Eintrittspreise allerorten wohl nie im Sinne eines Kulturauftrages sondern stets auf Grund finanzieller Not geschieht. Freiwillig will wohl kein Theater sein Publikum dezimieren. Oder sollte doch etwas daran sein, dass man sich Theater leisten können muss? Und wie geht man dann mit dem Vorwurf einer elitären Kunst um?
Die Theater können über mangelnde Besucher im allgemeinen nicht klagen: 31 Millionen sind eine stolze Zahl.
Aber wäre es nicht auch mal Zeit für ein Experiment: eine Spielzeit lang kostenloser Eintritt zu allen Vorstellungen?
Knapp 500 Millionen Euro betragen die Einnahmen der Theater in Deutschland – was soviel wie 19,2307692 km neu gebauter Autobahnstraßen entspricht, die ja auch aus Steuereinnahmen bezahlt werden. 
Aber was wäre, wenn sich dann die Zahl der Theaterzuschauer auch verdoppeln würde….nicht auszudenken.
Cool
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2 User(s) read this thread:
Hubert Eckart (23.07.2018, 05:00), ARH (11.03.2018, 21:27)

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